Mein Wahlkreis

Bei der Landtagswahl am 20. März 2011 trat ich als Direktkandidat der Partei DIE LINKE im Wahlkreis 37 (Halle II) an und erreichte einen Erststimmenanteil von 24,7 % .

Der Wahlkreis 37 umfasst folgende Stadtteile:

Heide-Nord/Blumenau:
Heide-Nord liegt im Nordwesten der Stadt Halle. Errichtet wurde das Plattenbauviertel in den Jahren 1985 bis 1991. Die Blumenau ist ein Einfamilienhausgebiet. Heide-Nord steht seit längerer Zeit vor großen städtebaulichen Herausforderungen. Durch Wegzug der Bevölkerung stehen immer mehr Wohnungen leer, so dass seit Jahren Plattenbauten abgerissen werden. In unmittelbarer Nähe befindet sich mit der Dölauer Heide das größte Naherholungsgebiet der Stadt.

Gesundbrunnen:
Der Stadtteil Gesundbrunnen gehört zu den südlichen Stadtteilen und wurde 1926 gegründet. Nach Bevölkerungsdichte ist es einer der kleineren Stadtteile. Hier schlägt das sportliche Herz der Stadt (Kurt-Wabbel-Stadion, Sportkomplex Robert-Koch-Straße, Sportgymnasium Halle). Geprägt wird der Stadtteil durch eine große Anzahl an Altbauten und dem Pestalozzipark.

Heide-Süd:
Heide-Süd wird zwar bereits seit 1847 bebaut, als Stadtteil aber erst seit 1994 entwickelt. Nach jahrzehntelanger militärischer Nutzung siedelten sich hier die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie zahlreiche Forschungseinrichtungen an. Zahlreiche Ausgründungen von Unternehmen (z.B. im Technologie- und Gründerzentrum Halle) haben hier ebenso einen Standort gefunden wie Einfamilienhäuser, was die Interessenabwägung zwischen Wohnsiedlung und Wirtschaftsstandort bisweilen schwierig macht.

Industriegebiet Nord:
Das Industriegebiet Nord liegt im Norden der Stadt. Größtenteils handelt es sich um Industrieansiedlungen; ebenso hat hier der Hafen von Halle seinen Standort.

Kröllwitz:
Kröllwitz liegt am westlichen Ufer der Saale. Im Süden des Viertels befindet sich das Universitätsklinikum Halle, mit rund 3000 MitarbeiterInnen das größte Krankenhaus der Stadt. 1900 wurde der Ort Kröllwitz in die Stadt Halle eingemeindet.

Lutherplatz/Thüringer Bahnhof:
Das sog. „Luther-Viertel“ liegt südlich der Innenstadt. Der Thüringer Bahnhof wurde noch bis 1991 für den Güterumschlag genutzt. In der Zwischenzeit wurde das Bahnhofsgelände in einen Park umgewandelt. Im Gebiet rund um den Lutherplatz haben sich in der Zwischenzeit viele Studierende niedergelassen, die die kurzen Wege in die Innenstadt zu schätzen wissen.

Ortslage Lettin:
Der Stadtteil Lettin liegt im Nordwesten der Stadt Halle. Die Siedlung Lettin wird bereits vor dem Jahr 900 urkundlich erwähnt. Überregional bekannt wurde Lettin durch die Lettiner Porzellanmanufaktur, die ihren Betrieb jedoch 1990 einstellte. Noch heute befindet sich in manchem Schrank eine Sammeltasse aus dem Hallenser Stadtteil.

Ortslage Trotha:
Die jahrhundertealte Siedlung Trotha wurde 1900 in die Stadt Halle eingemeindet. Trotha ist einer der Stadtteile von Halle, dem eine Schnittstellenfunktion zwischen „Wohnen“ und „Arbeiten“ zukommt. So befinden sich am Rand des Stadtteils einige Gewerbegebiete und Industrieansiedlungen, während der Rest von Wohnbebauung bestimmt wird (vom Einfamilienhaus bis zum DDR-Plattenbau).

Saaleaue:
Im Stadtteil Saaleaue wohnen nur sehr wenige Menschen. Die meisten von ihnen konzentrieren sich auf den historischen Komplex von Gut Gimritz. Ansonsten handelt es sich bei der Saaleaue um ein Naherholungsgebiet in der Auenlandschaft der Saale.

Südliche Innenstadt:
Die Südliche Innenstadt steht teilweise auf dem Gebiet der ehemaligen Amtsstadt Glaucha. Diese gehörte seit 1817 zu Halle. Der Stadtteil wird hauptsächlich durch Altbauten geprägt und ist in Teilen in den letzten Jahren saniert worden. Einige Teile harren jedoch noch der Instandsetzung (insbes. das Glaucha-Viertel). Im Viertel haben sich in den letzten Jahren viele Studierende angesiedelt. Markantestes Bauwerk ist der Komplex der Franckeschen Stiftungen, der nach der Wende vor dem Verfall gerettet werden konnte.

Bereits bei der Landtagswahl 2006 bin ich im Wahlkreis 37 angetreten und konnte 25,2 % der Erststimmen erringen. Die Wahlbeteiligung lag bei 46,9 %.

 


















































 
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